Dienstag, 23. September 2014

Blogreporter mit "Blogg Dein Buch"

Teilnahmebedingungen: Klick aufs Banner


Hallo liebe Leser,

mit großen Schritten nähern wir uns der Frankfurter Buchmesse, und wie ihr unschwer am oben stehenden Banner erkennen könnt, möchte ich euch auf eine tolle Aktion von Blogg dein Buch aufmerksam machen. Bereits zum dritten Mal wird der Blogreporter des Jahres gesucht. Mitmachen ist ganz einfach. Bewerbt euch mit einem Artikel auf eurem Blog, beantwortet eine kurze Frage und schon habt ihr die Möglichkeit 2 Pressetickets zu gewinnen. Außerdem nehmt ihr an einem spannenden Rundgang teil, bei dem sich die unten aufgeführten Verlage detailliert vorstellen und auch gerne alle aufkommenden Fragen beantworten. Für reichlich Material, um einen abschließenden Messebericht zu verfassen, ist also gesorgt. :-)





 Die Frage, die zu beantworten ist, lautet:

Auf welchen der teilnehmenden Verlage freust Du dich besonders und warum?


Ich denke, mein Favorit ist cbj/cbt. Die haben einfach so viele tolle Bücher im Angebot, die meinem Beuteschema entsprechen, dass ich mich mit diesem Verlag gerne einmal näher beschäftigen möchte. Leider hat sich bisher noch keine passende Gelegenheit ergeben.
Das heißt aber nicht, dass mich die anderen Verlage weniger interessieren würden, aber ich muss mich ja für einen entscheiden.
Bei blanvalet war ich vor 2 Jahren, da hat Sebastian Rothfuss einen klasse Vortrag gehalten und geduldig alle Fragen beantwortet.
Beltz & Gelberg liegt mir auch sehr am Herzen.
Dann würde ich auch gerne mehr über den Mira Verlag erfahren, so persönlich ist das doch immer etwas ganz Besonderes. 
Und zu guter Letzt finde ich es spannend, dass es auch wieder einiges über eBooks (dotbooks, skoobe und neobooks)  zu erfahren gibt. Das ist ja alles noch "relativ" frisch.

So, meine Lieben, ich hoffe, ich habe jetzt nichts Wichtiges vergessen und ihr habt Lust bekommen, euch ebenfalls zu bewerben. Einsendeschluss 24.09.2014

 Vielleicht sieht man sich ja in Frankfurt :-) Und ganz vielleicht auch mit der Blogreporter-Plakette ;-)





Liebe Grüße
MacBaylie


Freitag, 19. September 2014

Schattenzwilling - Katrin Bongard




Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch; Auflage: 1 (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841502792
ISBN-13: 978-3841502797
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 12,99€

Leseprobe: HIER


Kurzbeschreibung (Verlag):
Weißt du, wie es ist, einen Doppelgänger zu haben? Jemand, der dir ähnlich ist, aussieht wie du und doch jemand ganz anderes ist. Nein? Aber ich weiß es. 
Teresa ist ziemlich verunsichert, als ein Freund ihrer Eltern mit seinen Zwillingssöhnen Kai und Adrian zu Besuch kommt. Vor zwei Jahren war Teresa in Adrian verliebt, doch seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Nun sitzt Adrian im Rollstuhl, und Teresa fühlt sich stark zu Kai hingezogen – und schämt sich dafür. Doch ist Kai wirklich Kai? Und ist Adrian wirklich Adrian? Oder ist Teresa das Opfer eines gefährlichen Verwechslungsspiels?

Meine Meinung:
Teresa ist süße 16, frisch verliebt und hat Sommerferien. Was kann es Schöneres geben?
Ganz so wunderbar, wie es sich anhört, ist es dann aber plötzlich doch nicht mehr. Ihr Freund Pablo ist für 4 Wochen nach Spanien aufgebrochen, ihre Freundin Hannah kann nur eine Woche bleiben, ihr Bruder Jasper macht sich auf nach Australien und zu guter letzt laden Teresas Eltern auch noch Matthias, einen Freund ihres Vaters, samt seiner Zwillinge Adrian und Kai ein. Vor zwei Jahren war Teresa mal ziemlich verliebt in Adrian aber irgendwann brach der Kontakt ab. Nun sitzt er, nach einem Motorradunfall, im Rollstuhl und sein Bruder Kai löst dummerweise die gleichen Gefühle in ihr aus, wie es damals Adrian tat. Kein Wunder, dass Teresa durcheinander ist. Sie versteht sich nicht, versteht ihre Gefühle nicht und fühlt sich eigentlich meistens schlecht dabei.

Das ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und sicher nicht das letzte. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich der Meinung bin, dass am Ende ein kleines Schippchen zu viel aufgelegt wurde. 
Teresa habe ich als sehr angenehm und authentisch empfunden. Katrin Bongard hat es sehr gut hinbekommen, sie freundlich, verliebt, verwirrt, neugierig und verletzlich aber dennoch stark und glaubwürdig wirken zu lassen. Ihre Verwirrung und ihre Zerrissenheit, als Pablo weg war und die Zwillinge die Bildfläche betreten haben, konnte ich gut nachvollziehen. Das war wirklich keine einfache Situation für ein Mädchen ihres Alters. Tja und dann noch diese ganzen Ungereimtheiten. Ist Adrian wirklich Adrian? Kai wirklich Kai? Was treiben die beiden für ein perfides Spiel? 
Dazu werde ich natürlich nichts verraten. 

Sehr gut hat mir gefallen, dass Teresa im Grunde ein fröhliches, ganz „normales“ Mädchen ist. Sie ist gut in der Schule, hat keine Probleme mit ihren Eltern und sie hat zwei Brüder, mit denen sie sich sehr gut versteht. In den meisten Geschichten bekommen die Hauptfiguren ja von vornherein eine problematische Kindheit verpasst. Das war hier mal erfrischend anders.
Dafür musste hier das ein oder andere Huhn und einige Kaninchen den Kopf hinhalten.

Ach ja, und der Sternenhimmel. Ich bin ja auch so ein nächtlicher Hans-Guck-in-Luft und liebe den Sternenhimmel, ganz besonders seit ich mal einen wirklich gigantischen Sternenhimmel in absoluter Dunkelheit gesehen habe. Darum habe ich mich gefreut, dass auch die Sterne zum Thema gemacht wurden.

Fazit:
Ein durchweg spannender Jugendthriller, der neben den „üblichen“ Problemen, die Jugendliche mit sich rumschleppen, auch Drogen, Umwelt und Behinderungen zum Thema macht und zum Nachdenken animiert.


Bewertung

Freitag, 12. September 2014

Keine Angst, es ist nur Liebe - Marlies Zebinger



Taschenbuch: 334 Seiten
Verlag: FeuerWerke Verlag; Auflage: 1.0 (1. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3945362040
ISBN-13: 978-3945362044
Preis: 11.90 €

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1960 KB
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3945362040
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
Preis: 2,89 € / 3,99 €



Kurzbeschreibung (Verlag):
Anna hat Angst vor so ziemlich allem, besonders vor der Liebe. Dieser hat sie eigentlich bereits abgeschworen – sie hält nichts mehr von rosaroten Brillen, Bauchkribbeln oder schmachtenden Blicken. Bloß nicht! 

Doch plötzlich ist da Matts. Er vertraut auf sein Gefühl und bittet Anna, sieben erstaunliche Angstbewältigungsaufgaben zu lösen. Denn er vermutet, dass es nur die Angst ist, die ihr im Wege steht. Überraschenderweise ist Anna einverstanden und begibt sich mit kleinen Schritten, die von ganz alleine immer größer werden, auf die befreiende Suche nach sich selbst - und damit auch auf die Suche nach der Liebe ihres Lebens... 


Meine Meinung:
Angst ist ein Gefühl das sicher jeder schon mal verspürt hat. Ängste und Paniken, die jedoch so extrem ausgeprägt sind, wie bei Anna, wünscht man niemandem.
Da ich mich - glücklicherweise - selber als relativ angstfrei bezeichnen würde, fand ich es spannend dieses Buch zu lesen.

Die Geschichte selbst fand ich eigentlich ganz schön, obwohl sie doch teilweise arg ins Märchenhafte abdriftete, aber was soll‘s, ich mag Märchen.
Annas Ängste und ihre Panikattacken waren meines Erachtens authentisch und sehr gefühlvoll geschildert, wenn auch für meinen Geschmack oft zu ausführlich und mit viel zu vielen Wiederholungen. In Momenten dieser Panikattacken konnte ich durchaus nachvollziehen, dass Anna manchmal in einem einzigen Satz ihre Meinung (oft auch ihre Kleidung) drei Mal geändert hat, aber dass dieser eine Satz dann anschließend über gefühlte drei Seiten erläutert werden musste war mir dann doch zu viel. Und diese ganzen Modesachen waren auch nichts für mich. Muss ich wirklich jedes Outfit bis ins kleinste Detail kennen?

Glücklicherweise hat Anna, über all ihre Probleme hinweg, ihren Humor nicht verloren und mit Sarkasmus geizte sie auch nicht.

Matts Larsen. Was soll ich sagen? Es gibt sie, diese einfühlsamen Männer, keine Frage, aber Matts erschien mir von der ersten Begegnung an, wie ein Wunschtraum, eben wie von Anna selbst gebacken. Er unterschied sich in seiner Art, meiner Meinung nach, viel zu wenig von ihr.  
Die Aufgaben der Angstbewältigung haben mir gut gefallen. Da waren echt tolle Sachen dabei, die zur Nachahmung empfohlen werden können. Um nicht zu viel vorwegzunehmen werde ich jetzt nicht alle aufzählen, aber den Fallschirmsprung nehme ich Anna nicht ab. Sie hatte einen Fallschirm auf dem Rücken??? Bei einem Tandemsprung??? Öhm, ja. Und beim Öffnen der BEIDEN Fallschirme wurde sie natürlich nach oben gezogen. Klar.
(Liebe "Anna", mach den Sprung - dir wird die Luft wegbleiben ;-))

Ich muss zugeben, dass ich über eine Menge hinwegsehen musste beim Lesen dieser Geschichte, aber ganz besonders sind mir zwei Äußerungen aufgefallen, die ich nicht kommentarlos runterschlucken konnte. In Anbetracht dessen, dass Anna ihr Baby verloren hat, kann ich mir nicht vorstellen dass sie diesen Satz so unbekümmert sagen würde - das passte für mich gar nicht zu ihr:
„... du kennst mich ja - ich leide dann immer wie eine gerade gebärende Frau mit Presswehen.“
Und etwas später sagt ihre beste Freundin Sue:
„Ohne liebevolle Berührung stirbt ein Baby - es kann also ohne Liebe gar nicht überleben.“


Fazit:
Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten. In welches Genre passt es? 
Für eine Art „Autobiographie“ ist es zu märchenhaft, zu flapsig und zu verwässert. Da fehlt mir, bei diesem doch ernsthaften Thema, eine gewisse Ernsthaftigkeit.
Für eine „Liebesgeschichte“ findet zu viel therapeutisches Mantra statt. Jedes Gefühl, jede Mimik und jede Aussage wird wieder und wieder analysiert und natürlich erstmal völlig falsch gedeutet. Anderes dagegen wird kommentarlos hingenommen.
Leser, die kein Problem damit haben, das alles für sich in Einklang zu bringen, werden sicherlich ein paar amüsante, gefühlvolle und märchenhafte Lesestunden erleben. 
Für mich war es leider nicht das Wahre. 



Bewertung

Mittwoch, 10. September 2014

Singe, fliege, Vöglein, stirb - Janet Clark

Broschiert: 336 Seiten
Verlag: Loewe (10. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785577524
ISBN-13: 978-3785577523
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 12,00 €

Kurzbeschreibung (Verlag):
Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund. Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung. Jetzt habe ich nur noch Angst. 
Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen – nicht einmal Aaron. 

Meine Meinung:
Mit „Singe, fliege, Vöglein, stirb“ hat Janet Clark wieder einmal einen spannenden Jugendthriller zu Papier gebracht, der zudem ein sehr aktuelles Thema behandelt. Das Internet ist aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken, aber genau so, wie es ein Segen sein kann, so kann es auch zerstörerisch sein. Das muss Ina, die Hauptfigur in dieser Geschichte, schmerzvoll erfahren. Als Ich-Erzählerin lässt sie uns hautnah überall dabei sein, was ihre Hoffnungen, Ängste und ihre Verzweiflung noch bedrückender erscheinen lässt. Außerdem werden ihre Handlungsweisen, die dem Leser vielleicht im ersten Moment naiv erscheinen könnten, dadurch wesentlich nachvollziehbarer. 
Wie geht es einem dabei, wenn man niemandem mehr trauen kann? Wenn plötzlich alles den Bach runter geht und scheinbar alle gegen einen sind?

"Jeder von uns kennt die ganze Wahrheit. Bruchstückhaft." (Zitat)

Als Leser liegen wir dabei noch weit im Vorteil, denn wir bekommen einen weiteren Ich-Erzähler an die Seite gestellt. Aaron, zweite Hauptfigur und Hauptverdächtiger, lässt uns ebenfalls an seinem Innersten teilhaben. Aber trotz dieses Vorteils tappen selbst wir im Dunkeln, lassen uns verunsichern und müssen uns bis ganz zum Schluss gedulden, um die Auflösung zu erfahren. 
Geschickt eingeflochtene Rückblenden und Wendungen halten die Spannung durchweg auch hohem Niveau.

Fazit:
Ein spannender Jugendthriller mit aktueller Thematik. 
Sehr empfehlenswert - nicht nur für Jugendliche.


Bewertung



Dienstag, 9. September 2014

Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs

Autor: Ransom Riggs
Gesprochen von: Simon Jäger
Spieldauer: 11 Std. 07 Min. 

Hörbuch ungekürzt

Kurzbeschreibung (Verlag):
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind... Inzwischen ist Jacob 15 Jahre alt und kann sich kaum noch an die wunderbaren Schauergeschichten erinnern - bis zu dem Tag, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt. Jacob findet ihn tödlich verwundet in einem kleinen Wald - und meint für einen kurzen, schrecklichen Moment, ein Monster im Unterholz zu sehen. Seine Eltern und ein Psychiater versichern ihm, dass er sich dies nur eingebildet hat, und schließlich ist Jacob bereit, ihnen zu glauben. Doch dann beginnen sich die Hinweise darauf zu mehren, dass Abrahams Schauergeschichten möglicherweise alles andere als erfunden waren. Gibt es auf einer Insel vor der Küste Englands vielleicht immer noch ein Heim für "besondere" Kinder? Jacob macht sich auf die Suche danach und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freunde findet, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Monster sind höchst real - und sie sind ihm gefolgt...

Meine Meinung:
Nachdem das gedruckte Buch nun schon seit über einem Jahr in meinem Regal steht und ich einfach nicht dazu komme es selber zu lesen, habe ich mir halt vorlesen lassen (glücklicherweise gibt es bei Audible die ungekürzte Fassung). Und wer könnte das besser als Simon Jäger?

Angefangen hatte natürlich alles mit dem auffälligen Cover und mit den Fotografien, die auf den ersten Blick wie "normale" alte Fotos aussehen, auf den zweiten Blick jedoch einiges an Überraschungen bereit halten. Dieses Buch musste ich mir einfach kaufen.
Die Geschichte, die Ransom Riggs sich ausgedacht hat, beginnt eigentlich relativ ruhig und real. Ein Großvater erzählt seinem Enkel Geschichten, Märchen oder vielleicht sogar die Wahrheit. Die Geschichten sind jedoch so skurril, dass niemand sie wirklich glauben kann. Und weil der Großvater immer wieder beteuert, dass er sich das nicht ausgedacht hat, sondern seine Erzählungen der Wahrheit entsprechen, zweifelt man an seinem Verstand. Als der 15-jährige Jacob seinen Opa jedoch später tot am Waldrand findet, gehen ihm die Geschichten nicht mehr aus dem Kopf und er versucht mehr darüber zu erfahren. Gemeinsam mit seinem Vater macht er sich auf, die Insel der besonderen Kinder zu finden. 

Simon Jäger hat wiedermal wunderbar gelesen. Er versteht es einfach, die Figuren mit seiner Stimme lebendig werden zu lassen und den Zuhörer zu fesseln. 
Jacobs Gefühle, Gedanken und seine Stimmungen wurden authentisch interpretiert und es machte Spaß ihn zu begleiten.
Ransom Riggs Schreibstil ist sehr angenehm und gut verständlich. Bildhaft erzählt er die Geschehnisse, baut Stück für Stück die Spannung auf, bis man zum Ende hin den Eindruck hat, man befinde sich mitten in einem Hexenkessel. 
Bis dahin wusste ich leider nicht, dass dieses Ende noch gar nicht das absolute Ende ist. Die Geschichte wird in einem weiteren Buch fortgesetzt. Ich bin gespannt, denn viele Fragen warten noch auf Antworten.
Die besonderen Kinder sind mir gefühlsmäßig jedoch etwas zu kurz gekommen. Sie waren zwar sehr präsent, aber so wirklich viel hat man nicht über sie erfahren. Das kam mir teilweise recht schwammig vor. Ihre Gefühlsregungen oder tiefere Gedanken kamen nicht so klar bei mir an, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht passiert da ja noch etwas im zweiten Teil.

Fazit:
Ein schönes und spannendes Hörbuch. Die Geschichte brilliert mit fantastischen und skurrilen Ideen und wird von Simon Jäger sehr überzeugend gelesen. 


Bewertung

Montag, 8. September 2014

Teardrop - Lauren Kate



Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
Verlag: cbt (25. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357016277X
ISBN-13: 978-3570162774
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Teardrop
Preis: 17,99 €

Teil 1 einer Trilogie


Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Eureka darf nicht weinen. Vor langer Zeit musste sie ihrer Mutter versprechen keine Tränen zu vergießen. Dieses Versprechen hat sich so tief bei ihr eingebrannt, dass sie nichtmal weinen konnte, als ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. 
Was hat es mit diesem Tränenverbot auf sich? Und wer ist dieser Junge, der buchstäblich mit einem Knall in ihr Leben tritt?


Meine Meinung:
Vor einigen Jahren hat Lauren Kate mich bereits mit dem Cover der Engelreihe gelockt und nun mit diesem hier. Einfach nur schön.
Aber leider wiederholt sich mit Teardrop das gleiche Szenario, wie damals schon mit Engelsnacht.

Der Anfang des Buches ist recht undurchsichtig aber dadurch natürlich sehr interessant, weil man wissen möchte, worauf das Ganze hinausläuft. Außerdem ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen. Nach den ersten Höhen kommt anschließend leider eine ganze Weile lang, mehr oder weniger, nichts und zum Ende hin überschlägt sich alles.

Eureka, die weibliche Hauptfigur, war mir ein bisschen zu blass dargestellt. 
Es war durchaus nachvollziehbar, dass sie nach dem Tod ihrer Mutter etwas aus dem Ruder lief und sich anderen gegenüber seltsam verhalten oder sogar ganz zurückgezogen hat, aber gefühlsmäßig kam mir da viel zu wenig rüber. Ihre Gedankengänge waren arg simpel gestrickt und meist wiederholten sich abgedroschene Phrasen. Obwohl die Geschichte wirklich viel potenzial für individuelle Gefühlsregungen hergegeben hätte, kam da leider nicht viel. 

Ander, der männliche Part in der Geschichte, war eigentlich auch der typische, schöne, geheimnisvolle Junge, der mit kryptischen Andeutungen um sich warf und verschwand, bevor Eureka mal nachfragen konnte. Wobei, so wirklich hat sie auch nie etwas hinterfragt. Nach dem Motto, was ich nicht weiß muss es schließlich auch nicht geben.
Tja und dann, kurz vor Schluss (keine Bange, das wird kein Spoiler) plappert er plötzlich ohne Unterlass. Und das in einer Situation, in der normalerweise kein Mensch einen Ton rausbringen würde.

Leser, die mit diesen, meinen Kritikpunkten keine Probleme haben, werden sicher ihren Spaß mit der Geschichte haben.

Die Grundidee, der Geschichte hat mir an sich sehr gut gefallen und ich denke, da kann auch noch eine ganze Menge kommen, aber mir gefällt dieser Aufbau nicht so richtig. Zuerst Spannung und Ungewissheit, dann ein seitenlanges Nichts und schließlich diese Knall-Päng-Bum-Auflösung auf den letzten Seiten, die leider auch noch recht schwammig begründet wurde. Zu viele „Irgendwies“ oder „Es-passierte-einfach-nur-sos“. 

Wie schon bei der Engelreihe, werde ich wohl auch hier die weiteren Teile nicht lesen.

Fazit:
Eine interessante Grundidee, die leider stellenweise sehr verwässert wurde.
Prolog und Epilog geben eine Menge her, aber leider ist der Mittelteil ziemlich auf der ungenügend ausgearbeiteten Mitleidsstrecke geblieben.


Bewertung


Freitag, 5. September 2014

Friedhofskind - Antonia Michaelis



Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Emons, H J (29. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954512866
ISBN-13: 978-3954512867
Preis: 14,95 €

Kurzbeschreibung (Verlag):
Siri verbringt einen Sommer in einem kleinen Küstendorf, in dem vor dreißig Jahren unter mysteriösen Umständen ein Kind ertrank. Die Bewohner des Dorfes reden nicht gern darüber - genauso wenig wie über den Totengräber, der angeblich mit den Seelen der Verstorbenen spricht. Oder darüber, dass man sich gut mir ihm stellen sollte, wenn man die Toten nicht gegen sich aufhetzen will. Siri drängt tief in die dunklen Geheimnisse des Dorfes ein. Und stößt dabei auf das Unfassbare...


Meine Meinung:
„Friedhofskind“ ist inzwischen das 7. Buch, das ich von Antonia Michaelis gelesen habe und jedes einzelne dieser Bücher ist etwas ganz Besonderes. 

Auf dem Cover von „Friedhofskind“ steht zwar Kriminalroman, jedoch sollte man hier nicht den typischen Krimi erwarten. Polizeibeamte oder die üblichen Ermittler finden in dieser Geschichte nicht statt. Hier funktioniert alles etwas anders.

Wir befinden uns in einem kleinen, einem sehr kleinen Dorf an der Ostsee. Man ist am liebsten unter sich, und alles, was in diesem Dorf geschieht, bleibt auch dort. Wird dort begraben - vom Friedhofskind. Oder von den Dorfbewohnern. Probleme werden in Kuchen verbacken und mit Schweigen verziert.

---Um halb fünf Uhr morgens hatte das Sonnenlicht eine Aschenputtelfarbe, ein blasses Goldgelb. Das Schleierkraut auf den nebligen Wiesen war wie Rüschen.--- (S.155) 

Antonia Michaelis schafft es immer wieder mich mit ihren Worten zu fesseln und zu bezaubern. Jeder ihrer Charaktere erhält eine unglaublich Tiefe, sodass man deren Handlungen immer bestens nachvollziehen kann, ganz egal, ob man selber damit einverstanden ist oder nicht. Als Nichtbetroffener ist es immer einfach zu sagen: „Ach du lieber Himmel, so würde ich im Leben nicht handeln ... wie kann sie/er nur ...“ aber hier bekommen die Figuren grundsätzlich das passende Gerüst, die passende Vorgeschichte, passende Gedankengänge. Es kommen Dinge zur Sprache, die der „Otto Normalbürger“ am liebsten tief im Verborgenen hält. Verdrängter und aufwallender Seelenschmerz, Verletzbarkeit, intensivste Empfindungen, Einbildungen, die so manchem Gehirn Streiche spielen.
Die Geschichte saugt einen förmlich in ihren Bann, auch wenn sie nicht reißerisch oder brutal erzählt wird. Die Autorin versteht es einfach mit kleinen Feinheiten zu überzeugen.

---“Manchmal“, sagte Siri, „sind die kleinen und unwichtigen Dinge wichtig.“--- (S.300)

Dieses Buch liest sich wie ein Film. Man sieht die grauen Häuser des Dorfes, die erblühenden Blumen und Felder, riecht das Meer. Erlebt den Sturm, schmeckt die salzige Luft und spürt Freude und Verzweiflung der Hauptfiguren.
Bei dieser Autorin kann man sich seiner Vermutungen nie sicher sein. Am Ende kann wieder alles ganz anders sein.

Fazit:
Ein wunderbares Buch. Wortgewaltig, psychologisch, bildhaft und spannend.
Unbedingt empfehlenswert für Leser, die gerne die psychologische Seite der Hauptfiguren ausgeleuchtet haben möchten.


Bewertung


Donnerstag, 4. September 2014

Lese- und Lauschmonat August



Hallo ihr Lieben,

viel war es in diesem Monat nicht, aber immerhin haben zwei absolut wundervolle Bücher mir den vollgepackten Arbeitsmonat versüßt. Ein Buch konnte leider nicht ganz so überzeugen. Welches das war, dürft ihr gerne erraten :-)

  • Niemand liebt November - Antonia Michaelis
  • Friedhofskind - Antonia Michaelis
  • Teardrop 01 - Lauren Kate

Mal sehen, welche Bücher mich im September begleiten werden, da ist ja noch so einiges in der Warteschleife.

Liebe Grüße
MacBaylie

Blogtour - Gewinner





Gewinner - Gewinner - Gewinner

Hallo ihr Lieben,

wow, ich freue mich riesig, dass so viele von euch mitgemacht und wirklich tolle Kommentare hinterlassen haben. Dafür schon mal ein dickes Danke.

Hier könnt ihr nun sehen, ob ihr zu den 20 glücklichen Gewinnern zählt :-)



Damaris Anna
Franziska Gerken
Tine von buchstabengefluester
Mandy Döring
Nicole R.
Aleshanee Tawariell
Leseliebe (Anika)
buecherloewe
Humpi
Stephie
Noemi
Büchernixen
Schattenkämpferin
Jenny Braun
Susanne Glahn
Malin Jo
Protagonist
Julia von My world full of books
Katies fantastische Bücherwelt
Lisa Heß


Herzlichen Glückwunsch!!! 
und viele tolle Lesestunden mit dem Buch.


Schickt bitte eure Postadresse innerhalb einer Woche an:
devilishbeauty78@gmail.com
Bitte im Betreff den Buchtitel eingeben.
Sollten sich bis kommenden Donnerstag 11.9.2014 / 23:59 Uhr nicht alle Gewinner zurückgemeldet haben, besteht kein Gewinnanspruch mehr und das Buch wir neu unter den Bewerbern verlost.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Haftung für den Postweg


P.S. Eine kurze Rückmeldung, wenn ihr das Buch erhalten habt, und wie es euch gefallen hat, fände ich schön :-)

Liebe Grüße
MacBaylie

Dienstag, 2. September 2014

Sicherheit kann lästig sein ...

aber hunderte von Spams sind einfach nur GGRRRRRrrrrrr :-(

Hallo ihr Lieben,

ich hasse dies Sicherheitsabfragen wie die Pest. Meisten kann ich sie nicht lesen, verstehen oder eintippen. Ein Kommentar nimmt daher immer wesentlich mehr Zeit (die eh immer knapp ist) in Anspruch, wenn man auf eine Sicherheitsabfrage stößt und manchmal hindert mich solch eine Abfrage sogar daran überhaupt einen Kommentar zu schreiben. 
Tja, aber was soll ich sagen, ich habe diese Funktion in meinem Blog aktiviert :-(
Im Moment ist es einfach unerträglich. Wenn man täglich mehrere Hundert Spams bekommt, kann einem schon mal die Hutschnur platzen - dabei bin ich eigentlich ein recht entspannter Mensch :-)
Nun ja, lange Rede kurzer Sinn. Es tut mir total leid, falls ihr in nächster Zeit etwas mehr Arbeit mit euren Kommentaren haben solltet. Dafür möchte ich mich jetzt schon mal entschuldigen.
Wenn sich die Sache etwas beruhigt hat, werde ich die Abfrage auch wieder rausnehmen, schließlich hat es beinahe 2,5 Jahre auch ohne funktioniert.

Liebe Grüße
MacBaylie