Dienstag, 30. April 2013

Gänseblümchen aus dem Jenseits


Gänseblümchen aus dem Jenseits



Format: Kindle Edition
Dateigröße: 642 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: CODI Verlag (1. Oktober 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B009KS87L2
Preis: 4,70 €



Kurzbeschreibung (Amazon)
Alessandra ist eine alleinerziehende Mutter mit einer komplizierten Vergangenheit, für die ihr kleiner Sohn Tomas der Mittelpunkt ihres Lebens ist. Als dieser eines Tages bei einem Autounfall mit Fahrerflucht tödlich verletzt wird, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Besonders tragisch ist für sie die Tatsache, dass sich ihr Sohn zum Zeitpunkt des Unfalls in der Obhut ihrer besten Freundin befand.
Kurz nach seiner Beerdigung erscheint Tomas seiner Mutter und verkündet, dass Gott ihm eine zweite Chance gegeben hat. Sollte er es innerhalb eines Jahres schaffen, drei Aufgaben zu erfüllen, darf er zu ihr zurückkehren. 
Von dieser Hoffnung beflügelt, schöpft Alessandra neuen Mut und versucht, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bringen. Dabei begegnet sie ausgerechnet dem Mann, der ihren Sohn auf dem Gewissen hat. Nichts ahnend baut sie langsam ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm auf.
Für Alessandra beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Auf der Suche nach der Wahrheit macht sie eine schmerzhafte Entdeckung. 
Doch dann nimmt das Schicksal plötzlich eine überraschende Wendung ...


Meine Meinung:
Ich liebe ja Gänseblümchen und ich habe mal eine Kurzgeschichte gelesen, die auch irgendwas mit "Gänseblümchen" zu tun hatte, aber diese Kurzgeschichte hat meiner Meinung nach mehr ausgesagt, als dieses ziemlich zähe Werk hier.

Der Anfang plätscherte so dahin und zog sich wie Kaugummi. Und um ehrlich zu sein, ging mir Alessandra recht schnell auf die Nerven. Trotz aller widrigen Umstände konnte ich mich nicht für ihre "Affenliebe" zu ihrem Kind erwärmen. Ich habe selber Kinder, aber wenn man so mit denen umgeht, sie derartig vereinnahmt und sein eigenes Leben darüber hinaus vollkommen unterordnet; Nee, das ist nicht gesund.
Auch die frommen Sprüche zu jedem Kapitel fand ich arg drüber. Ich konnte jedenfalls nichts damit anfangen.

Es ist nicht so, dass ich mit dem Thema Tod in Büchern ein Problem hätte, ganz im Gegenteil - ich habe in letzter Zeit sehr viele Bücher in dieser Richtung gelesen, aber keins war so klischeebeladen wie dieses.

Fazit:
Mir hat es nicht gefallen. Ich konnte zu den Figuren keine Beziehung aufbauen. Sie nervten mich eigentlich nur und so war es auch nicht möglich mit ihnen mitzufühlen oder gar mitzuleiden. Schade.

Bewertung



Gewinner :-)


Guten Morgen :-)



Heute ist es also soweit, eine wunderbare Aktion ist beendet und der oder die Gewinner/in von "Assassino" wird ermittelt.

Beinahe live könnt ihr an der Auslosung teilnehmen, aber seht selbst.




So, wie es aussieht ist meine kleine Herzchen-Verlosungsbox eine Nummer zu klein für 94 Zettelchen. Ziemlich gequetscht, das Ganze. Da kann man ja gar nicht richtig wühlen, ohne das alles überquillt.





Leider ist auch die große Schwester immer noch nicht groß genug um eine vernünftige Auslosung zu garantieren. :-)






Da hilft nur die dicke Berta :-) Hier kann meine Glücksfee nach Herzenslust mischen, wühlen und den einen Zettel heraus kramen, der den Gewinnernamen preisgibt.






So, Ilyas ist bereit und überwacht die Ziehung.







Tadaa ... die Gewinnerin ist Lielan von Lielan reads

Herzlichen Glückwunsch!!!

Mail geht gleich raus.


Vielen Dank noch mal an Dagmar und Christina, die diese schöne Aktion gestartet und organisiert haben!!!
Es hat super viel Spaß gemach daran teilzunehmen.
Vielen Dank an Gerd Ruebenstrunk, der das signierte Buch zur Verfügung gestellt hat und vielen Dank an alle Teilnehmer - vielleicht sieht man sich ja jetzt öfter :-)

Liebe Grüße
MacBaylie


Montag, 29. April 2013

Ankündigung: Blogtour "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes




Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zur ersten Blogtour einladen, die unter anderem von mir mitgestaltet und in wenigen Tagen beginnen wird.
Nach dem Lesen des Buches im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de, hatte kleinfriedelchen die Idee eine Blogtour zu veranstalten und es dauerte keine 6 Mon... äh, Minuten, bis alle Teilnehmer gefunden waren.
Wer meine Rezension vor einigen Tagen schon entdeckt hat weiß, dass mich dieses Buch wirklich sehr berührt hat.
Wir alle - teilnehmende Blogs seht ihr etwas tiefer - haben uns was schönes ausgedacht, um euch das Buch noch ein bisschen näher zu bringen und die unter euch, die vielleicht noch unentschlossen sein sollten zu überzeugen, dieses wirklich bewegende Buch selber zu lesen. 
Allen interessierten Lesern sei gesagt, wer unsere Blogtour aufmerksam verfolgt (über viele Kommentare würden wir uns natürlich besonders freuen) und am Schluss das Rätsel löst, hat die Chance auf eins von vier Freiexemplaren, die der Rowohlt Verlag uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Schaut doch auch mal bei der Buchboutque, dem Forum von Rowohlt, vorbei.

Also besucht uns an folgenden Tagen:


Wir wünschen euch viel Spaß!!!
Liebe Grüße
MacBaylie



Freitag, 26. April 2013

Er ist wieder da - Timur Vermes



Er ist wieder da - Timur Vermes - Hörbuch


6 Audio CDs
Laufzeit: 411 Minuten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 8 (3. April 2013)
Sprache: Deutsch
Gelesen von: Christoph Maria Herbst
ISBN-10: 3785747411
ISBN-13: 978-3785747414
Preis: 19,33 €

Kurzbeschreibung Verlag:
Ein literarisches Kabinettstück erster Güte Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy?

Meine Meinung:
Eigentlich hat mein Mann dieses Hörbuch zum Geburtstag geschenkt bekommen, es aber nach kürzester Zeit zunächst abgebrochen. Er konnte dieser prägnanten „Hiltlerstimme“ auf Dauer nichts abgewinnen. 
Ich muss zugeben, dass auch ich recht lange gebraucht habe, bis mich die Stimme nicht mehr ganz so genervt hat. Es war schon eine Herausforderung. Vielleicht wäre in unserem Fall das Buch die bessere Wahl gewesen. 
Die Geschichte an sich war wirklich gut. Eigentlich hatte ich mit reichlich Klamauk gerechnet und mir schon die albernsten Situationen vorgestellt, denen ich im Buch begegnen könnte, aber so war es ganz und gar nicht. 
Oft habe ich mich erschrocken, über welche Szenen ich lachen musste, weil sie im gleichen Moment auch wieder vollkommen real wirken konnten. Denn dieser Hiltler war kein Komiker, er war erschreckend echt und argumentierte mindestens genauso erschreckend nachvollziehbar ohne mit der Wimper zu zucken, sodass man sich häufig bei einem verschämten Nicken erwischt. Situationen die heute leider noch genauso gelten wie damals. 

Auch wenn mir das Hörbuch im Nachhinein gut gefallen hat, noch eins dieser Art würde ich wohl nicht hören wollen. 

Fazit:
Als Hörbuch finde ich es ziemlich anstrengend. Über Stunden dieser Stimme zu lauschen kann durchaus eine Herausforderung sein. Die Geschichte an sich ist wirklich klasse, witzig und erschreckend real.


Bewertung



Donnerstag, 25. April 2013

TTT113




Schon wieder Donnerstag :-)

Heute heißt es bei der Aktion von Alice im Buecherland : Zeigt eure Bücher, deren Titel mit H beginnen (Der, Die und Das zählen nicht).

Und so sieht es heute auf meinem Sofa aus.
Eine ziemlich wüste Mischung :-)




  • Halva, meine Süße - Ellen Alpsten
  • Hundert Jahre ungeküsst - Gabriella Engelmann
  • Der Herr der Ringe - J.R.R. Tolkien
  • Der Himmel so fern - Kajsa Ingemarsson
  • Hexendreimaldrei - Claudia Toman
  • Hell's Angels - Hunter S. Thompson
  • Heiraten für Turnschuhträgerinnen - Filippa Bluhm
  • Halbnackte Bauarbeiter - Martina Brandl
  • Halleluja - Johanna Alba & Jan Chorin
  • Höhenrausch - Ildikó von Kürthy

Ohjeh, meine Herr der Ringe Bücher sind glaube ich älter als alle anderen zusammen - wie unschwer zu erkennen ist, haben die schon so einiges mitgemacht ;-)
Das H war jetzt schon gar nicht so leicht, aber beim I nächste Woche sehe ich schwarz.

Liebe Grüße - wir sehen uns nächsten Donnerstag
MacBaylie


Dienstag, 23. April 2013

Blogger schenken Lesefreude



Welttag des Buches 2013






Da ich diese Aktion für eine ganz tolle Sache halte, werde auch ich mich daran beteiligen und ein Buch verschenken.
An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Dagmar Eckhard und Christina Mettge für die reibungslose Organisation.



Meine Wahl ist auf „Assassino“ von Gerd Ruebenstrunk gefallen, denn ich finde, dieses Buch ist genau das richtige für diesen Tag.








Eine abenteuerliche Geschichte, die eine Menge zu bieten hat.

Ein bisschen Indiana Jones, Historisches über die Assassinen, Mystik, mysteriöses und eine zarte Liebe. Und das alles ist auch noch geeignet für Jung und Alt (und alle, die sich dazwischen bewegen)
Meine Meinung und Infos zu „Assassino“ könnt ihr HIER nachlesen.


Wer Interesse an diesem signierten Exemplar hat (meinen herzlichsten Dank dafür an Herrn Rübenstrunk), kann mir bis zum 29.04.2013 23.59 Uhr ein Kommentar dalassen und somit in den Lostopf hüpfen.

Ausgelost wird dann am 30.04.2013 und der Gewinner wird hier auf dem Blog bekannt gegeben. Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, dass ihr nicht anonym kommentiert, damit ich euch im Gewinnfall auch erreichen kann.  


Viel Spaß und viel Glück

Liebe Grüße
MacBaylie



Montag, 22. April 2013

Lucy's Song - BJØRN INGVALDSEN



Lucy‘s Song - BJØRN INGVALDSEN



Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: 1 (19. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3414823128
ISBN-13: 978-3414823120
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 11,99 €


Kurzbeschreibung:
Ein Kind besucht seine krebskranke Mutter im Krankenhaus. Im Radio läuft ein Lied (Lucy‘s Song), welches die Mutter sehr gerne mag und ihren Kindern auch oft vorgesungen hat. In diesem Lied geht es um eine Frau, die davon träumt mit einem roten Cabrio durch Paris zu fahren. Diesen Traum projiziert das Kind auf die kranke Mutter und es versucht alles, ihr diesen Wunsch erfüllen zu können - sie glücklich zu machen, denn glückliche Menschen sind nicht krank, oder werden jedenfalls schneller wieder gesund.


Meine Meinung:
Eine berührende Geschichte über ein 13 jähriges Kind dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Irgendwo habe ich nach Beendigung des Buches gelesen, dass es sich bei diesem Kind um einen Jungen handelt, was aus dem Text aber nicht hervorgeht und eigentlich auch völlig belanglos ist. 
Den Schreibstil des Autors nenne ich jetzt mal nordisch karg was allerdings nicht bedeutet, dass die Geschichte unterkühlt oder einfach dargestellt wird, ganz im Gegenteil. Der Autor schafft es mit seiner Kargheit eine Menge Gefühl zu transportieren. Er lässt das Kind erzählen. Seine Gefühle, seine Ängste und seine Hoffnungen ausdrücken. 

„Ich würde tippen, dass es dir jetzt erst mal nicht schlechter gehen wird, wenn du dich auf die Reise freuen kannst.“ (Seite 57)

Und auch, wenn das Buch nicht wirklich viele Seiten zu bieten hat, so wird doch alles gesagt.
Zum Cover muss ich glaube ich gar nichts sagen, oder? Das ist einfach traumhaft schön.


Fazit:
Gefühlvoll, bewegend und traurig schön.


Bewertung

Freitag, 19. April 2013

Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes



Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes



Broschiert: 512 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 3 (21. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267039
ISBN-13: 978-3499267031
Originaltitel: Me Before You
Preis: 14,99 €


Bittersüß und todtraurig schön

Kurzbeschreibung (Verlag):
Lou & Will. Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung:
Wow, was für ein Buch.

Jojo Moyes erzählt die Geschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 

Will, einst ein erfolgreicher Geschäftsmann, lebensfroh, neugierig, aktiv und attraktiv. Er liebte das Leben, Herausforderungen, Reisen in Verbindung mit Extremsportarten und seine hübsche Freundin Alicia. Bis dieser schicksalhafte Unfall geschah und er vom Hals abwärts gelähmt aufwachte. Zwei Jahre lang hat er sich gequält, bis er einen für sich endgültigen Entschluss gefasst hat.

Louisa Clark, lebt mit ihren 27 Jahren immer noch zu Hause bei ihrer Familie und ist eigentlich zufrieden mit ihrem Dasein. Sie hat einen Job in einem Café der ihr Spaß macht und einen Freund an den sie sich mehr gewöhnt hat, als dass sie ihn inbrünstig lieben würde. Außerdem fühlt sie sich verantwortlich, ihre Eltern zu unterstützen, weil die Mutter nicht arbeiten kann, da sie sich um den Großvater kümmern muss und der Vater kurz davor steht seinen Job zu verlieren. Aber an dem Tag, als sie ihren Job im Café verliert, verändert sich ihr Leben schlagartig. Nach mehreren Anläufen eine andere Arbeit zu finden, landet sie als Pflegehelferin bei Will.


„Klar“, sagte Will. Er lächelte seine Mutter an, und sie sah aus, als hätte sie dieses Lächeln am liebsten für schlechte Zeiten eingeweckt. (S. 472)


Absolut authentisch erzählt die Autorin die Geschichte der beiden. Sensibel, aber auch schonungslos. All die kleinen und großen Hindernisse, die man als gelähmter Mensch ( als Pflegekraft - als Familie) zu überwinden hat, all die Unzulänglichkeiten und Qualen, die man erdulden und über sich ergehen lassen muss. Tränen werden hier keine Seltenheit sein.
Aber auch die schönen und humorvollen Momente kommen nicht zu kurz. Oft musste ich lachen, fand es klasse, wie Will und Lou sich auf seltsamste Weise gegenseitig gepuscht, aufgeheitert oder geärgert haben. 

Wundervoll fand ich, dass Will immer wieder versucht hat Lou zu „mehr Leben“ zu motivieren (was ja eigentlich andersrum geplant war) und es sogar meistens geschafft hat, auch wenn sie es nicht immer sofort bemerkt hat. 
Louisas Entwicklung hat mir richtig gut gefallen. Da war nichts künstlich oder konstruiert. Alles wirkte ehrlich und echt.

Das Thema Querschnittslähmung und Sterbehilfe ist natürlich kein leichtes, aber Jojo Moyes hat es hervorragend und sehr berührend umgesetzt. Mit diesem Buch hat sie sehr viele Gesprächsthemen geschaffen. Dinge über die wirklich jeder nachdenken sollte.

Fazit:
Eine sehr bewegende Geschichte. Bittersüß und todtraurig schön. 
Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und die man so schnell nicht wieder vergessen wird.



Bewertung


Vielen Dank an LovelyBooks für die tolle Leserunde und an den Rowohlt Verlag für das Leseexemplar.

Donnerstag, 18. April 2013

TTT 112




Hallo ihr Lieben,
wie unschwer zu erkennen ist - es ist Donnerstag :-)
Der heutige TTT (von Alice im Bücherland ins Leben gerufen) beschert euch ganz viele Bücher, deren Titel mit G beginnen.
Aus diesem Grund habe ich mein Sofa mit einer gemischten Auswahl bestückt.

Viel Spaß




  • Godspeed - Beth Revis
  • Göttlich verdammt - Josephine Angelini
  • Die Geheimnisvolle Sammlung - Polly Shulman
  • Grenzenlos nah - Gabriele Gfrerer
  • Goldmarie auf Wolke 7 - Gabriella Engelmann
  • Glückliche Ehe - Rafael Yglesias
  • Der Gesang der Orcas - Antje Babendererde
  • Gezeichnete des Schicksals - Lara Adrian
  • Gideon - Jacquelyn Frank
  • Genesis - Bernard Beckett

So, das war dann meine G Auswahl. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich die nicht voll bekomme und ich muss gestehen, dass "Genesis" eigentlich "Das neue Buch Genesis" heißt (ist mir aber erst aufgefallen, als das Foto schon eingebunden war). "Generation Doof" wollte ich anscheinend partout nicht auf mein Sofa legen :-) 

Wie sieht es bei euch aus?

Nächste Woche versuche ich mich dann am Buchstaben H . Spontan fällt mir da gerade nicht wirklich viel zu ein - wir werden sehen.

Liebe Grüße

MacBaylie

Freitag, 12. April 2013

Assassino - Gerd Ruebenstrunk



Assassino - Gerd Ruebenstrunk


Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Bloomoon; Auflage: 1. (5. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3760786812
ISBN-13: 978-3760786810
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis: 16,99 €

Vorwort zum offiziellen Klappentext:
Ich habe ja kein Problem damit Klappentexte zu ignorieren oder spätestens dann abzubrechen, wenn ich denke es wird zu viel vorweggenommen. So auch hier.
Meiner Ansicht nach, sollte man den offiziellen Klappentext nicht lesen, sondern sich unbedarft und möglichst ahnungslos auf diese wunderbare Reise begeben. 

Meine Kurzbeschreibung:
Der steinreiche Martin Bergmann ist leidenschaftlicher Sammler antiker Artefakte. So schickt er seine Tochter Kati und deren besten Freund Chris, einen Archäologen, auf die Reise nach Dubrovnik, um dort nach einer etruskischen Fibelscheibe zu suchen. Es ist nicht der erste Auftrag dieser Art, den Katie und Chris übernehmen, aber diesmal verläuft alles anders als geplant.
Kaum sind die beiden in Dubrovnik angekommen wird Kati bei einem Streifzug durch die verwinkelten Gassen überfallen, wird jedoch von einem jungen Mann vor ihren Angreifern gerettet.
Nicht, dass dieser Angriff schon seltsam genug war, dieser Junge ist es nicht minder. Es scheint, als käme er aus einer anderen Zeit.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich mir anfangs nicht ganz sicher war, ob diese Geschichte was für mich ist. Abenteuergeschichten sehe ich mir normalerweise lieber im Kino oder im TV an und Städte wie Dubrovnik oder Istanbul können mich normalerweise auch nicht wirklich locken - vielleicht weil ich noch nie dort war (in Istanbul war ich mal als Kind, aber nur für einen Kurzbesuch). Tja und historische Bücher sind auch nicht wirklich meins.
Nichtsdestotrotz habe ich die Geschichte gelesen und war nach kürzester Zeit total begeistert - konnte das Buch gar nicht mehr weg legen. 
Der Schreibstil von Herrn Ruebenstrunk hat mir ja schon mehrfach Bücher mit Themen schmackhaft gemacht, die ich sonst normalerweise gar nicht lese. Ich finde, das ist schon mal ein dickes Lob wert. 

Wir begleiten Kati Bergmann bei ihrer Suche nach einer antiken, jedoch absolut unspektakulär wirkenden Fibelscheibe, die sie im Auftrag ihres Vaters finden soll. Trotz ihrer jungen Jahre, hat sie bereits reichlich Erfahrung mit solchen Aufträgen und geht die Sache locker wie immer an. Aber diesmal ist alles irgendwie anders. Gleich nach der Ankunft in Dubrovnik, das übrigens wunderschön aber auch nicht zu ausführlich beschrieben ist, fühlt sie sich beobachtet und beginnt unsicher zu werden. Ihr Gefühl trügt sie nicht.
Bevor ich mich jetzt dazu verleiten lasse zu viel vom Inhalt zu verraten, beende ich das besser an dieser Stelle, denn es ist viel schöner sich selber auf diese außergewöhnliche Reise zu begeben.
Besonders hat mich an dieser Geschichte der exzellente Mix aus Realität, Historie, Abenteuer, Mystik und Liebe beeindruckt. Alles hat seinen perfekten Platz erhalten. 
Auf eine besondere Weise erfährt man als Leser etwas über die Assassinen, aus deren Mitte Ilyas scheinbar entsprungen ist. Dieser Ausflug ins Mittelalter ist Hern Rübenstrunk bestens gelungen.  
Die Figuren sind authentisch gezeichnet, auch wenn der Story ein leichter Touch von Indiana Jones anhaftet. Kati kommt zwar relativ taff daher, aber sie hat durchaus auch ihre Schwächen, die sie sehr sympathisch machen. 
Die ursprüngliche Suche nach der Fibelscheibe wird ihr auch wirklich nicht leicht gemacht. Der Überfall, dann dieser seltsame Junge, und weitere neue Bekanntschaften stellen sie hart auf die Probe. Wem kann sie letztendlich noch trauen?
Ihr bester Freund Chris, der sie auf ihren Reisen begleitet, geht ein kleines bisschen unter, aber das ist zu verschmerzen und scheint auch nicht anders gewollt.
Ilyas hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Es ist sicher nicht einfach, einen Charakter vom Mittelalter in unsere Zeit zu transportieren, sodass es nicht kitschig oder albern rüber kommt. Aber auch diese Hürde hat der Autor mit Bravur gemeistert.  

Alles in allem eine äußerst facettenreiche Story voller Spannung und Überraschungen.

Auch wenn diese Geschichte eigentlich in sich abgeschlossen ist, könnte ich mir sehr gut einen zweiten Teil vorstellen. Es gäbe noch reichlich Stoff für weitere Abenteuer.

Fazit:
Wer sich auf eine spannende, intensive und abenteuerliche Reise begeben möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Eine Geschichte für alle Altersklassen, die sowohl für weibliche als auch für männliche Leser jede Menge Überraschungen bereit hält. 



Bewertung


Donnerstag, 11. April 2013

TTT111





Guten Morgen

Heute ist es wieder soweit, TopTenThursday von und bei Alice im Buecherland 
Unsere Reise durchs Alphabet hat uns mittlerweile schon zum F geführt und unten seht ihr meine Auswahl auf dem legendären TTT Sofa :-)





  • Fallen Angels 01 - J.R.Ward 
  • Fallender Himmel (Legend 01) - Marie Lu
  • Die Flucht - Cassia & Ky 02 - Ally Condie
  • Flamingos im Schnee - Wendy Wunder
  • Firelight 02 - Flammende Tränen - Sophie Jordan
  • Das Feuer der Wüste - Karen Winter
  • Fischstäbchen für Fortgeschrittene - Claudia Singer
  • Für jede Lösung ein Problem - Kerstin Gier
  • Fischerman's Friend in meiner Koje - Kerstin Gier
  • Frostzauber - Magische Liebesgeschichten - Tanja Heitmann - Lilach Mer - Mechthild Gläser - Gesa Schwartz - Antonia Michaelis - Jennifer Benkau

Ich bin gespannt, was auf euren Listen alles zu finden ist. Haben wir Gemeinsamkeiten oder gibt es wieder viel Neues zu entdecken?

Diese Woche fand ich es schon nicht mehr ganz so einfach wie letzte, aber wer weiß, was nächste Woche mit dem G so alles geschieht.

Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht
MacBaylie

Mittwoch, 10. April 2013

Flamingos im Schnee - Wendy Wunder

Flamingos im Schnee - Wendy Wunder



Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (11. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313236
ISBN-13: 978-3442313235
Preis: 17,99 €



Kurzbeschreibung (Verlag):
Campbell Cooper würde gern ein normales Leben führen, aber die Diagnose Krebs hat ihr den Alltag genommen. statt sich wie jeder andere Teenager in ihrem Alter zu vergnügen, verbringt sie Tage und Wochen im Krankenhaus. Ihre Chancen stehen schlecht, das weiß sie, und an Wunder hat sie noch nie geglaubt. Ihre Mutter ist da anders. Als diese von einer Stadt in Maine hört, in der auch die unmöglichsten Dinge wahr werden, packt sie Campbell und den halben Hausstand zusammen und macht sich auf den Weg dorthin. Und tatsächlich gibt es in Promise Merkwürdiges zu sehen: Schnee im Sommer, Regenbogen ohne Regen und eine Schar Flamingos. Doch Campbell lässt sich so schnell nicht überzeugen. Erst als sie Asher kennenlernt und langsam beginnt, ihr Leben wieder zu genießen, scheint fast alles möglich …

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich irgendwie zwiegespalten zurückgelassen und ich musste eine Weile darüber nachdenken, was ich davon halten soll.
Einerseits mochte ich Geschichte sehr gerne und andererseits hat es mich ziemlich geärgert, dass die Autorin sich vieler skurrilen, fantastischen Dinge bedient hat, um in dieser schrecklichen Hoffnungslosigkeit doch noch einen gewisses Maß an Hoffnung aus dem Hut zu zaubern.
Mir stellt sich da die Frage: Entstand die Geschichte in dieser Form vielleicht aus Rücksichtnahme auf den Leser, der dieses sehr ernste und todtraurige Thema auf diese Weise besser ertragen kann? Oder ist der Autorin vielleicht nicht das Richtige eingefallen, um realitätsnahe Hoffnung zu erzeugen? 

Natürlich sind mir die Botschaften dieser fantastischen Reise nicht entgangen, aber braucht es dazu unbedingt diesen mystischen Ort mit dem klischeehaften Namen „Promise“, oder einen Kanarienvogel, der Cam über hunderte von Meilen folgt, um sich dann von ihr abzuwenden und sich lieber von der Mutter mit Papaya bis zur Fettleibigkeit voll füttern lässt? Schnee im Sommer und all die anderen märchenhaften Sachen? 
Ich fand es irgendwie schade, denn die zu Anfang sehr realistisch geschriebene Story (Cam hat mir übrigens sehr gut gefallen) entpuppte sich in meinen Augen zu märchenhaft und unrealistisch. Ich denke, das hätte mit anderen Mitteln authentischer wirken können.

Sätze wie z.B.: „Es war, als wäre ihre Seele, wenn man denn an so etwas wie eine Seele glaubte, mit einem teuflischen Staubsauger aus ihrem Körper gesaugt worden.“(S. 244)  konnten mich hingegen ehrlich berühren.

Wer dieses Thema wählt, sollte meines Erachtens auch dazu stehen, dass es schmerzhaft ist, weh tut und wirklich jeden berührt. Hier erschien mir die Krankheit von Cam zu märchenhaft dargestellt, was mich daran hinderte, mich ganz und gar darauf einzulassen.
In diesem Fall hätte ich mir die verzweifelte Suche nach Hoffnung realistischer dargestellt gewünscht.
Krebs ist nunmal kein Ponyhof und sollte auch nicht zu einem gemacht werden. Dazu sind andere Themen wesentlich besser geeignet.

Kleine Anmerkung: Den Aufdruck „Für alle Leser von John Green - Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ sollte man geflissentlich übersehen, denn damit hat dieses Buch hier gar nichts zu tun.

Fazit:
Einerseits eine bezaubernde Geschichte, die das schwierige Thema Krebskrankheit jedoch märchenhaft verwässert. Wäre die wundersame Reise nach Promise - die Suche nach Hoffnung - auf andere Weise (nicht als reale Reise) dargestellt gewesen, hätte es mir sehr gut gefallen.


Bewertung

Dienstag, 9. April 2013

Und keiner wird dich kennen - Katja Brandis


Und keiner wird dich kennen - Katja Brandis


Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Originalausgabe (28. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407811306
ISBN-13: 978-3407811301
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 16,95€

Kurzbeschreibung (Verlag):
Ganz neu anfangen, alles hinter sich lassen, in eine andere Haut schlüpfen ... Was für manche ein verlockendes Gedankenspiel ist, wird für die 16-jährige Maja tödlicher Ernst. Ein packender Thriller um Identität, Stalking und die Macht des Internets. Gute Freunde, ein schönes Zuhause und den tollsten Jungen der Welt zum Freund: Nach Jahren der Angst ist Maja endlich glücklich. Bis zu dem Tag, als der Mann aus dem Gefängnis entlassen wird, der Majas Familie einst brutal terrorisiert hatte. Er schreckt auch jetzt vor nichts zurück. Die Familie muss untertauchen: neue Stadt, neue Identität, alles auf Null. Nicht mal zu Lorenzo, ihrem Freund, darf Maja, die nun Alissa heißt, Kontakt haben. Ein neuer Albtraum beginnt: Wie soll sie Freunde finden, wenn sie nur Lügen erzählen darf und schon das kleinste Partybild auf Facebook ihr Leben in Gefahr bringen kann? Und wie könnte sie Lorenzo je vergessen? Einsam, voller Wut und Sehnsucht trifft Maja eine verhängnisvolle Entscheidung …

Meine Meinung:
Mit „Und keiner wird dich kennen“ hat Katja Brandis einen hervorragenden Jugendthriller, zu einem leider immer aktuellen Thema, erschaffen. 
Die Geschichte beginnt eigentlich recht entspannt. Maja lebt mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder in Offenbach und ist seit langem endlich mal wieder glücklich. Die schwere Zeit, die sie hinter sich hat, scheint allmählich zu verblassen. Sie hat Freunde und sie ist verliebt in Lorenzo. Doch mit einem Schlag ist alles vorbei. Ein Brief, ein Anruf und alles ist kaputt.
Robert Barsch, der Exfreund ihrer Mutter Lila, hat seine Strafe verbüßt und wird aus dem Gefängnis entlassen. Und er weiß bereits, wo Lila und ihre Kinder zu finden sind.

Mit einfachen aber sehr einfühlsamen Worten beschreibt Katja Brandis hier die Ängste und Gefühle ihrer Figuren. Wie fühlt es sich an ständig in Angst zu leben, immer auf der Hut sein zu müssen? Wie geht man mit dem Trennungsschmerz lieb gewonnener Personen um? Was bedeutet es mit absolut Nichts, außer seinen Erinnerungen, von Null anfangen zu müssen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hatte es in einem Rutsch durch, weil ich es schwerlich aus der Hand legen mochte.
Alle Beteiligten waren sehr gut und authentisch ausgearbeitet. Jeder hat seine Vorgeschichte, seine Gedanken und seine Beweggründe bekommen, sodass man immer nachvollziehen konnte, was und warum sie handelten, wie sie es taten.
Das Thema ist natürlich ein sehr bedrückendes und man mag sich gar nicht vorstellen, wie es wäre, käme man selber mal in eine solche Situation. Deshalb kann ich mir auch nicht anmaßen irgendeine Handlungsweise, sei es von Lila, Maja, Lorenzo oder sonst wem zu kritisieren, denn ich habe (gottseidank) keine Ahnung, wie man sich während eines solchen Wahnsinns verhält. Zu was man überhaupt noch fähig sein kann.

Die Story ist absolut glaubwürdig. Da musste nichts aufgehübscht oder unnatürlich dramatisiert werden. Eine Geschichte, die leider genau so, jederzeit und überall, gerade in diesem Moment wieder irgendwo geschehen kann.

Mein einziger Kritikpunkt wäre die Namensgebung von Majas Mutter. Lila ... 
Zu Lila fällt mir leider ständig diese einäugige Figur aus Futurama ein, auch wenn diese Leela geschrieben wird. Immer wenn also der Name Lila fiel, musste ich einen Moment inne halten, um mich dann wieder dem Ernst der Lage widmen zu können.

Männliche Leser sollten sich nicht von dem Aufkleber (Mädchen Liebling) irritieren lassen - dieser lässt sich mühelos entfernen :-)

Fazit:
Ein spannender, sehr authentischer Jugendthriller für alle Altersgruppen. Ein Buch, dessen Thema viel Stoff zum Nachdenken bietet.


Bewertung




Sonntag, 7. April 2013

Breathe - Gefangen unter Glas - Sarah Crossan



Breathe - Gefangen unter Glas - Sarah Crossan



Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1320 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: DTV (21. Februar 2013)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00BEJPRAY

Kurzbeschreibung (Verlag):
Eine Welt ohne Sauerstoff. Alles scheint tot. Unter einer Glaskuppel gibt es nur wenige Überlebende:
Alina, hat sich schon vor Langem den Rebellen angeschlossen, die gegen die Allmacht von »Breathe« kämpfen, und wurde nie gefasst. Bis jetzt...
Quinn, will als Sohn eines ranghohen »Breathe«-Direktors eigentlich nur einen harmlosen Ausflug ins Ödland machen. Bis er dort auf Alina trifft...
Bea, Tochter eines Bürgers zweiter Klasse, wollte den Trip raus aus der Kuppel nutzen, um Quinn endlich für sich zu gewinnen. Doch dann taucht Alina auf...
Die Begegnung mit Alina verändert für Bea und Quinn alles.

Meine Meinung:
Von diesem Buch hatte ich so viel Gutes gehört. Ich muss aber gestehen, dass ich leider viel mehr erwartet hatte, als das Buch bieten konnte. 
Die Idee vom Sauerstoffmangel und den Kuppeln an sich gefällt mir ganz gut, auch wenn sie nicht mehr so neu ist.
Leider hat es mit der Umsetzung nicht wirklich funktioniert. Nicht nur, dass die Charaktere allesamt sehr blass blieben und den Eindruck erweckten, sie seien mal einfach so in die Geschichte reingeworfen worden, auch technische Details haben entweder ganz gefehlt oder erschienen recht hanebüchen. 
Quinn, Bea und Alina sind zwar Jugendliche und benehmen sich auch oft dementsprechend, aber viele Handlungen waren aufgrund der wenigen Einblicke, die die Autorin uns gewährt hat, nicht immer nachvollziehbar. Oft wurden nichtrelevante Dinge in den Vordergrund gestellt, sodass für eine Entwicklung der Figuren keine Zeit mehr war.
Aber was will man von den jungen Leuten erwarten, wenn alle Erwachsenen schon unfähig rüber kommen. Der Breathe-Präsident beispielsweise, war ständig volltrunken, torkelte in der Gegend rum und die Rebellenführerin Petra habe ich nur als hysterisch, emotional unterkühlte Ökotussi wahrgenommen. 
Normalerweise habe ich keine Probleme mit Charakteren, die unsympathisch erscheinen, aber man muss ihnen auch ihre Beweggründe zugestehen. Hier waren sie einfach wie sie waren und Punkt. Nichts was man hätte nachvollziehen können.

Einen weiteren Teil werde ich wahrscheinlich nicht lesen.

Fazit:
Interessante Idee, meiner Ansicht nach aber schlecht umgesetzt. Schade.


Bewertung



Freitag, 5. April 2013

Zurück nach Hollyhill - Alexandra Pilz



Zurück nach Hollyhill - Alexandra Pilz



Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (25. Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453534263
ISBN-13: 978-3453534261
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 16,99€

Auftakt einer Serie


Kurzbeschreibung:
Emily erhält am Tag ihres Abiturs einen Brief ihrer lange verstorbenen Mutter. In diesem Brief beschwört sie Emily, das Dorf aufzusuchen, in dem sie aufgewachsen ist. Zuerst ist Emily die ganze Sache nicht geheuer, aber auch ihre beste Freundin bestärkt sie darin der Sache auf den Grund zu gehen und dieses Dorf aufzusuchen. Sie bucht einen Flug nach England und findet sich in einer Einöde wieder. Nicht einmal der Busfahrer kennt den Weg nach Hollyhill - hat nicht mal davon gehört und trotzdem steigt sie dort, wo sie das Dorf vermutet, aus. Nach einigem Rumirren im Regen trifft sie auf Matt, der sie nach Hollyhill bringt.


Meine Meinung:
Den originalen Klappentext habe ich an dieser Stelle bewusst weggelassen, denn der ist meiner Meinung nach wiedermal viel zu ausführlich und verrät schon beinahe die ganze Geschichte.
Ich bin durch Zufall und im Rahmen einer Notizbuchaktion an dieses Buch gekommen und wusste glücklicherweise so gut wie gar nichts darüber. Ich denke, wenn ich den Klappentext im Vorfeld gelesen hätte, wäre ich noch unzufriedener mit der Geschichte gewesen.
Im Grunde fand ich die Idee der Zeitreisen ja klasse, aber die Umsetzung hat mir nicht immer gefallen. 
Mir fehlte ein bisschen die Beständigkeit des Leseflusses. Die Geschichte hoppelte mal auf mal ab - mal langsam mal rasant, durch meinen Kopf. Einige Dinge wurden recht sparsam erläutert, andere wiederum ellenlang erklärt. 
Die Figuren waren mir leider nicht greifbar genug. Sie blieben recht blass und oberflächlich. Zwar konnte ich viele ihrer Handlungen nachvollziehen, was aber oft eher daran lag, dass ich es wollte, als daran, weil es zu ihnen passte. 
Am meisten hatten mich die Umstände um die Zeitreisen interessiert und natürlich Matts Geheimnis. Darüber war herrlich zu spekulieren, aber leider muss es bei diesen Spekulationen bleiben, denn vieles wurde nicht aufgeklärt, da es sich bei diesem Buch wohl um den Start einer Serie handelt. Das war mir leider nicht bewusst. In diesem Band lag der Fokus jedoch auf der Ergreifung eines Mörders, was mir nicht wirklich schlüssig und arg konstruiert erschien.

Trotz aller Kritik bin ich der Meinung, dass die Autorin noch weitaus mehr aus sich rausholen kann, die Ansätze sind zweifelsfrei da. 
Den nächsten Band werde ich also wahrscheinlich auch lesen.

Fazit:
Eine nette Geschichte mit Schwächen, die einem jedoch ein paar entspannte Lesestunden beschert.


Bewertung

Donnerstag, 4. April 2013

TTT110





Beim heutigen Top Ten Thursday geht es um Bücher deren Titel mit E beginnen. Wenn ihr mehr über diese tolle Aktion erfahren möchtet, die Alice von Alice im Bücherland gestartet hat, klickt oben auf das Banner.

Meine Auswahl sieht heute folgendermaßen aus:






  • Engelsnacht - Lauren Kate
  • Engel der Nacht - Becca Fitzpatrick
  • Entflammt - Cate Tiernan
  • Eternally - Lisa Cach
  • Evermore - Alyson Noël
  • Ewiglich - Brodi Ashton
  • Edvard - Zoë Beck
  • Everlasting - Holly-Jane Rahlens
  • Die Eindringlinge - Michael Marshall
  • Eisige Umarmung - Nalini Singh
Nächste Woche geht es dann mit Büchern weiter, die mit F beginnen.

Liebe Grüße
MacBaylie


Dienstag, 2. April 2013

Dark Destiny - Jennifer Benkau


Hallo ihr Lieben,

normalerweise schreibe ich äußerst ungerne Rezensionen zu Mehrteilern, es sei denn, es handelt sich um Teil 1.
Hier konnte ich mich der Ausnahme wirklich nicht erwehren, und so gesehen ist es ja auch gar keine Rezension, sondern ... ach, lest einfach selber. Und keine Angst, es wird nichts verraten. Und wer noch weniger als nichts wissen möchte, überspringt am Besten auch noch die Kurzbeschreibung vom Verlag :-) 

Dark Destiny - Jennifer Benkau





Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Script5 (März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839001455
ISBN-13: 978-3839001455
Preis: 18,95€

Achtung: Zweiter Teil einer Dilogie. Bitte unbedingt vorher Dark Canopy lesen!

Kurzbeschreibung Verlag:
Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance. Dark Destiny ist der letzte von zwei Bänden. Der Titel des ersten Bandes lautet Dark Canopy.

Meine Meinung:
Was soll ich zu diesem Buch sagen? Woher soll ich die Worte nehmen, die dieser Dilogie gerecht werden könnten? 
Ich hoffe, man verzeiht mir mein stümperhaftes „Blog-Autorendasein“. 

Zum Inhalt werde ich hier gar nichts sagen denn jedes Wort wäre zu viel. Heute müsst ihr, wenn ich denn möchtet, einen kleinen Gefühlsschwall meiner Leserbegeisterung über euch ergehen lassen. :-)

Ich will gar nicht lange drum rum reden. Diese beiden Bücher sind so von Leben und Emotionen erfüllt, dass man nach kürzester Zeit schon nicht mehr daran glauben kann ein Buch vor sich zu haben. Man hat eindeutig einen Film im Kopf. Einen Film, bei dem man nicht selten die Hände vor die Augen reißt, um nicht haarklein sehen zu müssen was gerade geschieht. Und dennoch lugt man zwischen den Fingern hindurch, leidet tapfer mit den Charakteren um ja nichts zu verpassen, auch wenn es schmerzt. 
Ich liebe diese Bücher weil sie mich in einen wahnsinnig lebhaften Strudel zerrten. Hoffnungslosigkeit, Gänsehaut, Tränen, Glück und wieder Hoffnung strömten auf mich ein, warfen mich um, ließen mich wieder aufstehen, nur, um in nächster Sekunde noch eins oben drauf gesetzt zu bekommen und gnadenlos mit etwas völlig Unerwartetem überrascht zu werden.

Zu dem inzwischen schon viel diskutierten Ende möchte ich gar nicht viel mehr sagen, als dass ich mir kein anderes gewünscht hätte. Absolut perfekt.

Fazit:
Ein geniales Finale. Eine geniale Dilogie. 
Berührend, erschreckend und unglaublich emotional.
Für diese Bücher spreche ich eine ganz klare Leseempfehlung aus. 



Bewertung