Dienstag, 28. August 2012

Wir beide, irgendwann - Jay Asher/Carolyn Mackler


Wir beide, irgendwann - Jay Asher/Carolyn Mackler

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: cbt (27. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357016151X
ISBN-13: 978-3570161517
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 17,99 €


Kurzbeschreibung:(Verlag)

Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?

Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, hatte ich gerade eine kleine Leseflaute. Fast eine ganze Woche habe ich an einem anderen Buch gehangen und es gerade mal bis Seite 100 geschafft. -Wir beide, irgendwann.- hatte ich dann wieder in zwei Tagen gelesen.

Die Geschichte war aber auch wirklich schön.
Obwohl eigentlich niemand wissen sollte, was in seiner Zukunft geschehen wird, fürchte ich, wenn ich die Möglichkeit hätte das zu tun was Emma tat, würde ich es auch machen. Menschen sind nunmal neugierig. 
Könnte oder würde man was ändern? Die Frage wird wohl nie zu beantworten sein, aber man kann sich eine Menge Gedanken darüber machen.

Dieser kleine Rückblick in die Vergangenheit (1996) hat mir sehr viel Spaß bereitet.
I Love Memories. 
Die Zeiten mit AOL, die Geräusche, wenn das Modem sich ins Netz einwählt und das nervige -Willkommen- Sie haben Post- von der AOL Tante, habe ich noch im Ohr. Früher war das toll, heute ist es immerhin noch amüsant und es kommen einem Dinge in den Sinn, die hier im Buch natürlich nicht alle angesprochen werden können. Zumal dieses Buch ja für Leser im Alter von 12 - 15 Jahren empfohlen wird. Die waren 1996 ja noch nicht mal geboren. Zu viele Details aus dieser Zeit hätten dann wohl eher einen langweilenden Effekt.
Schön finde ich aber, dass gerade diese Leser aufgrund der Geschichte vielleicht das Gespräch mit ihren Eltern suchen werden und fragen, wie genau es damals wirklich war. Allein dieser Aspekt ist es schon wert das Buch zu lesen. Wäre eventuell auch ein Tipp für Eltern ihren Kindern das Buch zu schenken.

Fazit:
Eine tolle, außergewöhnliche Geschichte die junge Leser neugierig macht und ältere Leser in Erinnerungen schwelgen lässt.
Der angenehme Schreibstil lässt die Seiten nur so dahin fliegen und zum Schluss verabschiedet man sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. 
Eine Geschichte die sowohl für jüngere als auch für ältere Leser ihre Reize hat. 

Bewertung:

Freitag, 24. August 2012

TTT





Heute ist wieder Top Ten Thursday von Alice im Buecherland.
Das heutige Thema lautet:
Euer liebstes Top Ten Thema, dass ihr verpasst habt und nachholen wollt.
Ich habe mir für diesen Donnerstag dieses Thema ausgesucht:
10 Bücher die ihr haben musstet, aber immer noch ungelesen in eurem Regal stehen.

Vielleicht ist das ja der Anreiz endlich mal eins davon zu lesen. Obwohl, Anreiz ist irgendwie das falsche Wort. Es gibt einfach immer viel zu viele Neuerscheinungen die ich gerne lesen möchte und da reicht die Zeit leider nie aus, um noch alle SuB-Bücher mit einzuschieben. Da wird dann fröhlich verschoben, der SuB wächst immer weiter - nur die Zeit scheint zu schrumpfen :-(


  • Touched - Corrine Jackson
  • Schweigt still die Nacht - Brenna Yovanoff
  • Ashes, Ashes - Jo Treggiari
  • Please don't hate me - A. S. King
  • Die Insel der verschwundenen Kinder _ Ransom Riggs
  • Die geheime Sammlung - Polly Shulman
  • Arkadien erwacht - Kai Meyer
  • Dark Love - Lia Habel
  • Rebella - Bitte zweimal Wolke 7 - Jutta Wilke
  • Ein Engel zur Weihnacht - Donna VanLiere
So, das war mit etwas Verspätung mein heutiger Top Ten Thursday
Liebe Grüße
MacBaylie


Mittwoch, 22. August 2012

Awards

Es gab wieder zwei Awards für die ich mich recht herzlich bedanken möchte :-)

Zum einen von Ramona



und zum anderen von Nik75





Die Suche nach geeigneten Blogs (unter 200 Lesern) gestaltet sich jedoch sehr Zeitaufwändig und da Zeit gerade das ist, was ich momentan überhaupt nicht habe, werde ich es im Moment nicht schaffen, diese beiden Awards weiter zu geben. Sorry!

Trotzdem danke ich Ramona und Nicole dafür, dass sie an mich gedacht haben :-)

Liebe Grüße
MacBaylie




Montag, 20. August 2012

Night School 01 - C.J. Daugherty


Night School 01 - Du darfst keinem trauen 
C.J. Daugherty




Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Oetinger (Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789133264
ISBN-13: 978-3789133268
Empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: Night School 1
Preis: 17,95 €

Kurzbeschreibung:
Nachdem Allies Bruder spurlos verschwindet ist für die 15 jährige nichts mehr wie es war. Sie gerät immer öfter in Schwierigkeiten und wird mehrfach von der Polizei nach Hause gebracht. Ihre Eltern wissen sich keinen anderen Rat, als Allie in ein Internat zu geben.
Dieses Internat, namens Cimmeria, entpuppt sich jedoch als ein sehr seltsamer Ort. Es gibt keine Handys, keine Computer und alle Schüler scheinen irgendwie eine Berechtigung zu haben, diese Schule zu besuchen - nur Allie passt nicht wirklich dort hin. Dennoch findet sie Zugang zu einer kleinen Clique von Jugendlichen und hat sogar ziemlich rasch einen heißen Verehrer. Ein anderer Junge hingegen warnt Allie genau vor diesem Verehrer, was Allie allerdings als arrogantes Gehabe abtut. Bis es im Internat zu einem sehr mysteriösen Mordfall kommt. 

Meine Meinung:
Wiedermal habe ich den Eindruck, dass die „Kurzbeschreibung“ vom Verlag und von Amazon viel zu viel verrät. Das scheint bei Mehrteilern neuerdings Mode zu werden. Schade eigentlich.
Zu Anfang dachte ich, dass schon wieder so eine Internatsgeschichte eigentlich nichts Neues oder Anderes hervorbringen könnte. Das war aber zu voreilig geurteilt.
Das Buch hat mir als Auftakt der fünfteiligen Serie wirklich sehr gut gefallen. 
Man erfährt eigentlich alles was man zu Beginn wissen muss, sei es über die Protagonisten, die Umgebung und die Begebenheiten.
Die beteiligten Figuren werden sorgfältig eingeführt und jede hat seine bestimmten Eigenarten mit auf den Weg bekommen. 
Auch, wenn der Schreibstil recht einfach, damit aber auch sehr verständlich gehalten ist, vermisst man als Leser, selbst wenn man vielleicht nicht unbedingt zur Zielgruppe gehört, nichts an Spannung. Ganz im Gegenteil.
Die Geschichte ist wirklich sehr clever aufgebaut, denn nach jeder Seite erwartet man irgend etwas Paranormales, weil manche Dinge einfach total mysteriös erscheinen, aber durchaus authentisch sind. Das hat mir sehr gut gefallen. Man bekommt als Leser immer wieder Bröckchen vorgesetzt, die die Fantasie auf Hochtouren laufen lassen. 
Was könnte wohl hinter dieser mysteriösen Night School stecken, über die nicht mal im Internat selber geredet werden darf. Wer hat diesen schrecklichen Mord begangen, der womöglich vertuscht werden soll. Was steckt hinter Sylvains Werben und warum warnt Carter Allie vor einer Beziehung mit Sylvain? Wem kann man trauen?
Fragen über Fragen. Aber was wirklich hinter all den mysteriösen Vorfällen steckt müsst ihr selber nachlesen. Es lohnt sich und es bleibt noch genug Stoff für weitere Teile der Serie.

Fazit:
Eine absolut mysteriöse Geschichte ganz ohne Fantasy-Elemente. 
Authentisch, dunkel, schleierhaft und nebulös.


Bewertung

Donnerstag, 16. August 2012

TTT - Paare


Heute ist schon wieder Donnerstag und ich hatte die ganz Woche überhaupt keine Zeit zum Lesen, Schreiben oder hören - echt zum Mäusemelken. Es kommen aber auch wieder andere Zeiten :-)
Deshalb hier wenigstens ganz schnell mein 10 Bücher mit Pärchen auf dem Cover.
Diesmal bin ich echt ins Schwitzen gekommen und habe es mit Hängen und Würgen geschafft, 10 Bücher zusammen zu bekommen.






  • Kerstin Gier - Smaragdgrün
  • Jo Treggiari - Ashes Ashes
  • Ellen Alpster - Eine Liebe in Paris
  • Gabriele Gfrerer - Grenzenlos nah
  • M.P. Kozlowski - Juniper Berry
  • Britta Strauß - Wenn nur noch Asche bleibt
  • Jean Francis - Schwanentanz
  • Megan Hart - Dirty
  • Kresley Cole - Kuss der Finsternis
  • Kimberly Raye - Sarggeflüster
So, das war es für diese Woche von mir. Eigentlich wollte ich meinen Link ja noch bei Alice posten, aber im Moment scheint ihre Seite nicht zu funktionieren :-( Vielleicht später.
Euch allen ein schönes Wochenende und genießt das schöne Wetter.
Liebe Grüße
MacBaylie


Donnerstag, 9. August 2012

TTT



Schon wieder Donnerstag
Top Ten Thursday
Heute geht es bei Alices Aktion um Cover auf denen Männer oder Jungen abgebildet sind. 
Hier ist meine Auswahl:




  • Der Märchenerzähler - Antonia Michaelis
  • Arthur und die vergessenen Bücher - Gerd Ruebenstrunk
  • Feel - Robbie Williams
  • Chelsea Horror Hotel - Dee Dee Ramon
  • Boy 7 - Mirjam Mous
  • Jacob - Jacquelyn Frank
  • Leopardenblut - Nalini Singh
  • Nybbas Nächte - Jennifer Benkau
  • Gezeichnete des Schicksals - Lara Adrian
  • Nachtgeister - Rob Thurman

Mit den Herren hatte ich also auch kein Problem :-)
Diesmal sind es allerdings nur drei männliche Autoren.
Fast alle diese Bücher haben mir sehr gut gefallen, sogar "Feel", obwohl ich normalerweise keine (nicht gerne) Biografien lese.
Nachtgeister (da gefiel mir das Cover so gut) habe ich irgendwann abgebrochen (was ich eigentlich so gut wie nie mache) weil ich die Dialoge und die Adjektivübermacht nicht länger ertragen konnte.

Dann werde ich die Woche mal nach den Paaren Ausschau halten, damit ich nächsten Donnerstag wieder ein feines Bildchen für euch habe :-)

Liebe Grüße
MacBaylie

Mittwoch, 8. August 2012

Der letzte Zauberlehrling - Gerd Ruebenstrunk


Der letzte Zauberlehrling - Gerd Ruebenstrunk


Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: arsEdition (6. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3760786790
ISBN-13: 978-3760786797
Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis: 16,99 €

Kurzbeschreibung:(Quelle: arsEdition Verlag)
"Ist die Welt der Magie noch zu retten?
Aus der französischen Provinz reist der junge Zauberlehrling Humbert ins Paris des 19. Jahrhunderts, um sich beim alljährlichen Ball der Zauberer einen neuen Meister zu suchen. Doch in der großen Stadt angekommen, stellt er erschüttert fest, dass die Welt der Magie nicht mehr das ist, was sie einmal war. Denn fast alle Zauberer haben ihre Kräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Nur Humberts neuer Meister, ein wahrer Sonderling, ist noch im Vollbesitz seiner magischen Kräfte – und denkt nicht ans Verkaufen!
Doch worum geht es dem Geschäftsmann eigentlich? Nur ums Geld? Oder steckt eine geheime Verschwörung dahinter? Ehe Humbert sich versieht, geraten er und seine neuen Freunde in einen Strudel gefährlicher Ereignisse: Was hat der Erzkanzler mit all dem zu tun? Steht womöglich die Zukunft der Zauberei auf dem Spiel?

Ein magischer, mitreißender und faszinierender Roman von Gerd Ruebenstrunk, dem Autor von „Arthur und die Vergessenen Bücher“ und „Rebellen der Ewigkeit“."

Meine Meinung:
Gerd Ruebenstrunk besitzt eine ganz eigene Art seinen Figuren Leben einzuhauchen. Sehr detailliert beschreibt er die Gedanken, Wünsche und Gefühle der Charaktere, und auch die Umgebung, in der sie sich befinden, vermag er durch Worte in Bilder zu verwandeln.

Gemeinsam mit Humbert, der bis dato ja nur dörfliche Idylle kannte, lernt man das französische Stadtleben im 19. Jahrhundert kennen. Eine überwältigende Umstellung für den jungen Zauberlehrling. Wem kann er sich anvertrauen, wer ist ihm wohlgesinnt, wer will ihn übers Ohr hauen?
Gleich zu Anfang lernt er zum Beispiel den jungen Papillon kennen. Eine wirklich sehr interessante Figur. Aber aus welchem Grund will dieser ausgerechnet dem unbedarften Landei Humbert helfen? Was steckt dahinter?

Auch Humberts neuer Meister Prometheus wirft so einige Rätsel auf. Ein seltsamer Kauz mit mindestens genauso seltsamen Mitbewohnern. Da wäre zum einen das Mädchen Samira das nie spricht. Sie kümmert sich um den Meister selbst und um den Haushalt. Und zum anderen das ziemlich zynische Werhörnchen Lothar, welches Humbert das Leben auch nicht gerade leichter macht.

Alle gemeinsam haben jedoch ein Ziel. Sie wollen verhindern, dass der reiche Unternehmer Pompignac alle Zaubersprüche aufkauft, und herausfinden, welche Absicht wirklich hinter diesen Aufkäufen steckt.
Wie sie das anstellen, in welche Abenteuer sie dabei verstrickt werden und was sie nebenbei noch alles aufdecken, müsst ihr natürlich selber nachlesen.

Fazit:
Eine zauberhafte Geschichte um liebenswerte Charaktere, die für ihre Überzeugung kämpfen und viele spannende Abenteuer erleben.




Bewertung

Montag, 6. August 2012

Blogger-Aktion zu "Linna singt"


Hallo liebe Leser,
beim scrpt5 Verlag findet zur Zeit wieder eine tolle Blogger-Aktion statt.
Alle Blogger haben die Chance, eines von 10 Vorab-Rezensionsexemplaren zu gewinnen. Was ihr dafür tun müsst könnt ihr unter dem Trailer zu "Linna singt" von Bettina Belitz nachlesen. Ist aber ganz einfach:-)
Schaut euch den Trailer an, stöbert ein bisschen auf der Verlags- und der Facebookseite vom scrip5 Verlag und entdeckt jede Menge Neuigkeiten.
Der Herbst wird wunderschön :-)
Auf geht's!


Anfang September erscheint "Linna singt", der neue Roman von Bettina Belitz. Wir verlosen 10 Vorab-Rezensionsexemplare unter allen Bloggern, die den Buchtrailer zu "Linna singt" auf der Startseite ihres Blogs präsentieren und www.script5.de verlinken. Bitte schickt uns den Link zu eurem Blog bis zum 15. August an facebook@script5.de 








erscheint September 2012
512 Seiten, 15.0 x 22.0 cm
ISBN 978-3-8390-0139-4
Hardcover
18,95 € (D)
19,50 € (A)






Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben.

Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat.

Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.

Samstag, 4. August 2012

Awards :-)


Es hat Blog-Awards gehagelt :-)

Von der lieben Jenna  habe ich vor einiger Zeit dieses Prachtstück bekommen
(Sorry, irgendwie hatte ich das übersehen)
Vielen lieben Dank dafür!!!


Dieser Award soll an Blogs mit weniger als 200 Lesern weiter gegeben werden.
Meine Auswahl fiel auf:





Dann habe ich von der lieben Lilly noch diesen wunderschönen Award bekommen. Auch dafür vielen, vielen Dank. Ich habe mich total darüber (über beide) gefreut, denn so eine kleine Bestätigung kann doch jeder ab und zu gebrauchen :-)




Dieser Award soll ebenfalls an Blogs mit weniger als 200 Lesern weitergegeben werden.
Dafür habe ich mir folgende Blogs ausgesucht:


Schaut doch mal bei den betreffenden Blogs vorbei :-)

Jetzt wünsche ich allen ein schönes Wochenende

MacBaylie






 





Freitag, 3. August 2012

Monatsstatistik Juli 2012


Im Monat Juli 2012 habe ich folgendes gelesen, gehört und rezensiert:


  1. Numbers - Den Tod im Griff - Rachel Ward
  2. Edvard - Zoë Beck
  3. Gespenstermädchen sind grün - Ralf Leuther
  4. Syrenka - Fluch der Tiefe - Elizabeth Fama
  5. Shades of Grey 01 - E.L. James - Hörbuch
  6. Das zerbrochene Fenster - Zoë Beck
  7. Düsteres Verlangen - Kenneth Oppel
  8. Sterbestunde - Michael Hübner
  9. Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht - C.C. Hunter - Hörbuch
  10. Schloss der Engel - Jessica und Diana Itterheim
  11. Chesea Horror Hotel - Dee Dee Ramone



Bis auf das Wetter war es wirklich ein sehr schöner Monat.
Tolle Bücher - keine Abbrüche - eine bunte Mischung.
Das absolute Highlight war jedoch mein Geburtstagsgeschenk (Nr. 11), ein Buch das schriftstellerisch wahrscheinlich keinen Preis gewinnen könnte, jedoch für mich viele  wunderschöne. persönliche Erinnerungen heraufbeschworen hat.

Euch ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
MacBaylie

Donnerstag, 2. August 2012

TTT



 Und wieder einmal ist Donnerstag. 
Zeit für die neue Aufgabe von Alices Top Ten Thursday 

Heute wird es sehr weiblich:
10 Bücher mit Frauen/Mädchen auf dem Cover.

Und nicht gerade ungewöhnlich bei solchen Covern,  sind bei meiner Liste auch alle Autoren weiblich.




  • Ashes - Ilsa J. Bick
  • Göttlich verdammt - Josephine Angelini
  • Starters - Lissa Price
  • Syrenka - Elizabeth Fama
  • Das Blut der Lilie - Jennifer Donnelly
  • Schloss der Engel - Jessica & Diana Itterheim
  • Schattenblüte - Nora Melling
  • Dead Beautiful - Yvonne Woon
  • Über Mir der Himmel - Jandy Nelson
  • Seelennacht - Kelley Armstrong

Die heutige Aufgabe hat mir sehr gut gefallen, denn da hatte ich absolut kein Problem mit :-) Juhu!
Nächste Woche, wenn die Covergestaltung männlich ausgerichtet sein soll, wird es wohl auch alles gut 
hinhauen, obwohl ich bezweifle, dass es dann mit den männlichen Autoren klappt. Aber das ist ja auch nicht die Aufgabe.
Viel Spaß mit meinen Mädels
Liebe Grüße
MacBaylie

Mittwoch, 1. August 2012

Rezension mal anders :-)


So, meine lieben Leser. 
Jetzt habe ich die ganze Zeit darüber nachgedacht, ob ich diese außergewöhnliche Rezension zu diesem außergewöhnlichen Buch überhaupt so posten kann, weil sie doch auffallend anders ist, als all die anderen - was wiederum für mich einen triftigen Grund hatte. 
Aber natürlich kann ich das, denn das hier ist mein Blog :-)
Die Aufteilung ist also heute ein wenig anders zu sehen:
Die Kurzbeschreibung habe ich vom Milena Verlag übernommen, weil mir die so gut gefallen hat.
Dann kommt nicht ‚Meine Meinung‘ sondern ‚Meine persönlichen Eindrücke‘ weil es doch ziemlich privat wird und auch reichlich rum geblubbert wird.
Das Fazit ist dieses Mal die eigentliche Rezension.
Wer sich also „nur“ für das Buch interessiert, lässt den Mittelteil einfach weg, allen anderen wünsche ich ein chaotisches Vergnügen mit meiner sicherlich wirren Geschichte. Passend zum Buch - geht auch ohne Drogen ;-)
Und vielleicht interessiert den einen oder anderen von euch ja auch nur "meine" Geschichte zum Buch :-)
        Chelsea Horror Hotel - Dee Dee Ramone

Gebundene Ausgabe: 227 Seiten
Verlag: Milena Verlag; Auflage: 1 (31. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3852862248
ISBN-13: 978-3852862248
Preis: 19,90 €
Kurzbeschreibung:
Zum 10. Todestag von Dee Dee Ramone, dem Bassisten der wichtigsten Punkband der Welt. Eine Hommage an die "guten alten" Tage im legendären New Yorker Chelsea Hotel, eine durchgeknallte Odyssee durch Manhattan. Schräg und witzig - Dee Dee at his best.

»Chelsea Horror Hotel«, zum ersten Mal in der kongenialen deutschen Übersetzung von Matthias Penzel.
Dee Dee Ramone erzählt in »Chelsea Horror Hotel« von seinem Aufenthalt in New Yorks legendärster Absteige für hippe Künstler und ekstatische Rockmusiker. Er bewohnt mit seiner sexy Frau Barbara und Hund Banfield eines der rasend abgewohnten, lauten Zimmer und verbringt die Zeit mit Spaziergängen durch Manhattan mit Banfield, mit dem er sich übrigens blendend unterhält, und der ständigen Jagd nach Drogen. Dee Dee kann seine Nachbarn nicht leiden und versucht sich aus den ständigen Querelen rauszuhalten. Er wird den Verdacht nicht los, dass er im selben Zimmer einquartiert ist, in dem sein Freund Sid Vicious Jahre zuvor seine Freundin Nancy erstach. Dee Dees Albträume häufen sich, und zu allem Überfluss wird er immer stärker von lebenden und toten Dämonen geplagt, darunter auch seine alten Punkrockfreunde Johnny Thunders, Stiv Bators und eben auch Sid Vicious. Während eines letzten Konzerts mit seinen Freunden betritt dann der Teufel höchstselbst die skurille Hotel-Arena..  (Quelle: Milena-Verlag.at) 
Meine persönlichen Eindrücke: 
Zu Anfang muss ich gestehen, dass ich kein Ramones-Fan bin/war (ich weiß zwar, dass es sie gab, aber viel mehr auch nicht) und das Buch auch nicht wegen Dee Dee Ramon haben wollte, sondern wegen des Chelsea Hotels.
Jedenfalls habe ich es mir zum Geburtstag gewünscht und prompt bekommen.
Einmal angefangen konnte ich es dann gar nicht mehr weg legen, denn es fühlte sich plötzlich an wie eine ... nein, wie meine ganz persönliche Reise in die Vergangenheit und mit jeder weiteren Seite wurden meine Augen größer und ... okay, später mehr dazu, denn erst muss ich das wohl ein bisschen erklären.
Vor fast genau 15 Jahren hatte ich, wie soll es anders sein, ebenfalls Geburtstag und zu diesem Anlass, meinen Mann kurzerhand und recht spontan für 10 Tage ins Chelsea Hotel nach New York verschleppt. Das erste Mal in New York! Mann, war das aufregend.
Zugegebenermaßen wusste ich damals nicht wirklich viel über dieses Hotel, außer, das Mark Twain, Whoopie Goldberg und einige andere Künstler dort irgendwann mal gewohnt haben sollen. Damals flossen die Informationen halt noch etwas spärlicher als heute und außerdem war mir das zu dem Zeitpunkt auch relativ egal. Der Grund, warum ich jedoch dort hin wollte war das Video von Jon Bon Jovi zu „Midnight in Chelsea“ Dazu muss ich erwähnen, dass ich öfters mal solche spontanen Ideen habe wenn mich etwas aus irgendeinem Grund begeistert, da kann ich schon mal sehr hastig und unüberlegt handeln (ist vielleicht nicht die beste Eigenschaft, ich weiß, macht aber Spaß). Nach Glenfinnan (Schottland) bin ich z. B. gefahren, weil mir der Film „Highlander“ so gut gefallen hat, aber das ist ein anderes Thema.
Jetzt erst mal zurück zum Buch und zu meiner Überraschung. Ich lese also den Anfang und stocke schon auf der zweiten Seite. Da kommt eine Szene, wo Dee Dee einen Obdachlosen trifft, der total auf seinen Hund Banfield, einen Airedale-Terrier, steht. Da dachte ich nur noch „ups“: In der Lobby sind wir mehrfach diesem abgerissenen Typen mit genau so einem Hund begegnet! Und ich kann mir irgendwie nur noch an den Hund erinnern - peinlich. Obwohl ich ja eigentlich weiß, dass ich kaum Leute erkenne - kann ich heute noch nicht, wie einige meiner Leser schon erfahren mussten, als wir uns treffen wollten. Ich stand auch schon mal 10 Minuten neben Anke Engelke und hab‘s nicht gemerkt, bis mein Mann mich drauf aufmerksam gemacht hat :-(  Grrr.. ich schweife schon wieder ab.
Ich hatte mich damals jedenfalls immer gewundert, wie viele Hunde da in diesem Hotel rum rennen. Die beiden Dobermänner, die später im Buch auftauchen habe ich auch gesehen, aber auch da habe ich keine Ahnung, wer am anderen Ende der Leine hing. Teilweise war es vielleicht auch besser, gewisse Leute nicht anzuschauen, manche sahen echt aus wie Zombies und denen muss man sich als NY-Greenhorn ja nicht unbedingt zum Fraß vorwerfen, nach dem Motto: Wen ich nicht sehe, der sieht mich auch nicht ;-) 
Als 50 Seiten später zum ersten Mal das Datum 1997 auftauchte waren alle Restzweifel, ich könnte mich ja vielleicht doch geirrt haben, ausgeräumt :-) Oh. Mein. Gott. 
Irgendwie war das ein kleiner Schock für mich aber hochinteressant und ich denke, ich habe das Buch mit völlig anderen Augen gelesen.
Ja, die Leute waren teilweise echt krass. Das Wasser im gesamten Hotel war ausnahmslos warm, ölig (dieses Adjektiv ist mir damals allerdings nicht eingefallen, aber es stimmt) und roch nach Chlor. Der Aufzug, heiß, stickig, klein und knatternd, erweckte den Eindruck man befinde sich auf direktem Weg in die Hölle. Auf dem Flur waren öfters undefinierbare Feuchtigkeitsansammlungen zu finden, die ich mir hoffnungsvoll mit schwitzenden Wasserrohren erklärt habe, obwohl an der Decke nur schlecht oder gar nicht isolierte Stromleitungen verliefen. Die Klimaanlage, ein Kasten der im Fenster hing, brummte mit dem Kühlschrank um die Wette und tropfte wie ein Wasserfall. ... 
Die Liste könnte man wohl über mehrere Seiten fortführen und so schlimm, wie sich das jetzt anhören mag, diese ganze New York Reise war einfach nur genial.
Keine Ahnung, ob ich das heute auch noch so spannend finden würde, aber damals war es das definitiv. 
Doch, ich fürchte, ich würde es wieder tun. Aber das Chelsea Hotel, so wie es mal war, gibt es leider nicht mehr. Im Moment ist es geschlossen und soll „top“ saniert werden. Hoffentlich reißen sie ihm nicht die Seele aus dem Gemäuer.
Fazit:
Der Anfang des Buches gestaltet sich noch relativ harmlos. Dee Dee versucht eigentlich in erster Linie sein Leben möglichst Stressfrei zu verbringen. Wenn man jedoch im Chelsea Hotel als Dauergast wohnt, ist das nicht immer so einfach. Das Hotel ist dreckig, laut und seine Nachbarn kann man sich auch nicht aussuchen.
Dee Dee kann einem sogar richtig leid tun, will er doch einfach nur seine Ruhe, seine morgendliche Zeitung, einen Kaffe mit Doughnut und mit seinem Hund um die Häuser ziehen.
Leider machen ihm die ganzen Substanzen, die er so zu sich nimmt einen Strich durch die Rechnung. Sie fressen sich immer weiter in sein Hirn und übernehmen seine persönliche Weltherrschaft. Einerseits ist er der kleine, liebe, nette, hilfsbereite, Junge, der Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe sucht, andererseits geht er bei der kleinsten Kleinigkeit in die Luft, schiebt Paranoia und in seinen Wahnvorstellungen tötet er alle seine Feinde. Und Feind ist dann erstmal jeder - außer seine Frau Barbara. Sie ist immer schön, sexy und überirdisch.
Die Wahnvorstellungen häufen sich zum Ende hin dramatisch. Ein Wust an psychedelischen Ergüssen. Hexen, Verwünschungen, Geistern, Toten und zu guter letzt lockt ihn der Teufel persönlich in die Tiefen seines Höllenreiches.
Für alle Fans der Ramons und alle Fans des Chelsea Hotels auf jeden Fall eine geniale Lektüre. 
Alle anderen Leser sollten, was drogenbedingte Wahnvorstellungen angeht, eine angemessene Schmerzgrenze und Fantasiebereitschaft haben. Auch wenn es hier wohl etwas überspitzt zugeht, obwohl ich es nicht wirklich weiß, bin ich heilfroh, dass ich Drogen jeglicher Art immer eine Abfuhr erteilt habe. Auf diese Art von Hölle kann ich wirklich verzichten. 







Das ist übrigens das Original-Cover, 
welches mir eigentlich viel besser gefällt :-)




Bewertung (nicht ganz objektiv)